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Trauma und Energiearbeit- ist das sinnvoll?

 

 

Heute möchte ich ein psychologisches Thema mit der Energiearbeit verknüpfen. Als Psychologin und Medium ist das für mich wichtig, ein achtsamer Umgang mit tiefen Erlebnissen und möglichen spirituellen Höhenflügen ist wesentlich für dessen positive Auswirkungen. Dafür zuerst die Erläuterung des Begriffes Trauma, das inzwischen ein Modewort ist.

Wenn du diese Erläuterung siehst, wird dir deutlich, dass nicht jeder von uns "traumatisiert" ist. 

Was versteht man unter einem Trauma?

Der Begriff Trauma ist griechischen Ursprungs und bedeutet wörtlich übersetzt „Wunde“ oder „Verletzung“. In der Medizin wird der Ausdruck zudem für physische Verletzungen verwendet. Ein seelisches Trauma liegt dann vor, wenn ein Geschehnis von einem Menschen als so bedrohlich und überwältigend erlebt wurde, dass daraus resultierend Funktionen seiner Seele beeinträchtigt wurden. Folglich konnte das belastende Ereignis nicht bewältigt werden. Beispiel für solche Erlebnisse können einerseits Naturkatastrophen, Unfälle oder Kriege sein oder seelische Verletzungen bzw. Grenzüberschreitungen, die so schwerwiegend sind, dass sie nicht verarbeitet werden.

Nach einem Trauma ist nichts mehr so wie es war. Die Folgen eines Traumas zeigen sich auf unterschiedliche Weise: körperlich, seelisch, geistig und auch sozial. Das eigene Selbst- und Weltbild wird erschüttert.

Wie zeigen sich die Folgen eines Traumas?

Tatsächlich kann das sehr unterschiedlich sein. Häufig zeigen sich depressive Stimmung, Ängste, Unsicherheit, Ruhelosigkeit, wiederkehrende Erinnerungen etc. Hier will ich nicht genauer darauf eingehen, das würde den Rahmen sprengen. Falls du dich fragst, ob du betroffen bist, recherchiere dazu oder sprich mich gerne an.

Was gehört zur Energiearbeit?

Energiearbeit ist die bewusste Ausrichtung deiner Lebensenergie, um diese ins fließen zu bringen, für mehr Wohlbefinden, Entspannung oder Heilung.

Zu den bekanntesten Methoden gehören z.B.: Handauflegen, Chakren Arbeit, Klangschalen, Atemübungen. 

Das sind gute Einstiegsübungen, um deine Aufmerksamkeit auf deine Energie zu lenken, denn wir sind ja viel mehr als unser Körper, wir sind spirituelle, energetische Wesen in einem Körper. Für mich gehört als wesentliches Element die Verbindung zur geistigen Welt zur Energiearbeit, d.h. Impulse der feinstofflichen Welt zu empfangen und heilsame Prozesse durch Wesen der geistigen Welt geschehen zu lassen. Manchmal sind Hilfsmittel wie Kartendecks, Steine, Düfte geeignet Lebensenergie erneut in Fluss zu bringen. 

Warum ist Energiearbeit für Menschen mit traumatischem Hintergrund wertvoll?

In der Energiearbeit wird vieles geübt, das Menschen mit traumatischen Erlebnissen verloren gegangen ist: Sich Raum für sich zu nehmen, die eigene Kraft zu spüren, Unterstützung zu fühlen, der Zugang zu etwas „Höherem“ unaussprechlichen. Die eigene Energie klarer zu spüren sowie die Begleitung der geistigen Welt öffnet den Zugang zu neuen Perspektiven und stärkt gleichzeitig das eigene Wohlgefühl. Der Teil in uns der unendlich und unberührbar ist, wird angesprochen, die Verbindung zu unserem „heilen Kern“ wird fühlbar. Insofern ist diese wunderbare Quelle für Selbsthilfe und Stabilität. Einige Traumatherapien haben solche Ansätze integriert und bieten Zugang zu Engeln oder anderen feinstofflichen Wesen. Aus meiner Sicht kann es sehr stärkend sein, sich selbst so zu erleben, in einer Ganzheit, die über das körperliche Sein hinausgeht. Denn so relativiert sich die körperliche Erfahrung. Doch es ist sehr wichtig, damit achtsam umzugehen und den Körper „mitzunehmen“.

Worauf sollte man mit einem traumatischen Hintergrund achten, wenn man energetisch arbeitet?

Das wichtigste Element für Menschen mit traumatischen Erlebnissen ist die Erdung. Denn die Erdung hilft, die Erfahrungen zu integrieren und im Körper zu Hause zu sein. (dazu blogartikel) Außerdem dürfen Gefühle, auch wenn sie unangenehm oder herausfordernd sind ( z.B. Wut und Schmerz) gefühlt werden. Hier ist Vorsicht geboten, Gefühle, die für die Seele überfordernd sind, werden so gut „verpackt“, dass sie nicht mehr spürbar sind. Wenn sie dann unerwartet ins Bewusstsein treten kann das zu viel sein. Insofern empfiehlt sich ggf. eine professionelle Begleitung oder eine tiefe Erdung mit dem Wissen, dass Gefühle, einmal empfunden, wieder vergehen. Dazu solltest du innerlich gefestigt sein. Außerdem gehe langsam vor, damit die neuen Erfahrungen in Ruhe verarbeitet werden können. Bei energetischen Übungen brauchst du generell eine seelische Stabilität, sonst wäre erst Erdung oder Verbindung zu anderen Menschen dran.

 

Fazit

Für Menschen mit traumatischen Erlebnissen kann Energiearbeit und die Verbindung zur geistigen Welt sehr bereichernd sein, Hilfe zu Selbsthilfe fördern. Allerdings ist das Körper, Geist, Seele System insgesamt instabiler, so dass besonders langsam, vorsichtig, erdend oder mit Begleitung vorgegangen wird.

Ich hoffe, ich habe deine Sicht mal wieder erweitert:) Wenn du dich wohl mit dir selbst fühlst und dich seelisch stabil fühlst ist Energiearbeit eine tiefe Kraftquelle, gut ist es, wenn du dich über die Erfahrungen austauschst, das erdet und verbindet.

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