· 

Räuchern in den Rauhnächten

Für mich ist es neben dem Hochsommer die schönste Jahreszeit: die Rauhnächte vom 24.12.-6.1. In dieser Zeit steht die Zeit sozusagen still und die Schicksalsräder drehen sich, im Feinstofflichen wird das neue Jahr „gewebt“. Deshalb lädt diese Zeit uns zum Innehalten, reflektieren und zur Neuausrichtung ein. Was möchte ich in meinem Leben loslassen? Was soll in mein Leben kommen? Wer begleitet mich und was ist in für mein Leben wirklich wichtig?

Bedenke allerdings, dass es in den Rauhnächten nicht um das Handeln, die Umsetzung geht, sondern um die Stille, die Besinnung und die Einkehr geht. In diesem Raum kann Empfangen geschehen. Je weniger Beschallung von außen kommt, desto stärker nimmst du deine innere Weisheit wahr. Also lenke dich nicht ab, sondern genieße die Zeit für dich.

(mehr zu den Rauhnächten)

Warum räuchert man während der Rauhnächte?

Räuchern ist eine Art der energetischen, der feinstofflichen Reinigung und öffnet dich so für das, was feinstofflich, energetisch während der Rauhnächte passiert. Wir reinigen unsere Räume ganz selbstverständlich auf der grobstofflichen Ebene, sei es durch Putzen, Fegen, Ausmisten etc. Mit Hilfe von Räucherwerk können wir negative Energien aus unseren Räumen vertreiben und in positive Energien umwandeln. Gerade in Zeiten des Wandels und des Übergangs, wie in den Rauhnächten ist es wichtig, alte Energien zu entlassen, damit Neues kommen kann.

Abgesehen davon hat Räuchern eine entspannende Wirkung und sorgt für einen angenehmen Duft. Weitere Wege der energetischen Reinigung sind ätherische Öle. Wenn du räuchern nicht magst, ist es möglich die entsprechenden Stoffe wie Weihrauch, Salbei etc. in Ölform zu benutzen und in der Duftlampe zu verdampfen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, zu räuchern. Hier habe ich dir die häufigsten aufgelistet:

Räuchern mit Kohle: ist die klassische Art des Räucherns. Du brauchst dazu Räucherkohle, ein feuerfestes Gefäß und etwas Sand. Nimm die Räucherkohle am besten mit einer Zange, entzünde sie und lege sie in eine feuerfeste mit Sand gefüllte Schale. Der Sand hilft, die Hitze in der Schale zu halten und die Kohle zu lüften.

Dann wählst du einen Räucherstoff aus, den Du auf die Kohle gibst. Das können Harze sein oder spezielle Räuchermischungen. Du kannst auch vorher die Räucherpflanzen  im Mörser zermahlen, um eine gleichmäßigeres Ergebnis zu erzielen. Es gibt auch besondere Räuchermischungen, extra für die Rauhnächte, schau was dich anspricht. Für mich ist Weihrauch optimal, das liebe ich. Manchmal benutze ich davon auch eine Mischung oder verwende Myrrhe.

Räuchern mit Räucherlampe

Es gibt spezielle Räuchergefäße, bei denen ähnlich wie bei einer Duftlampe ein Gefäß benutzt wird, in dem eine Kerze bzw. ein Teelicht brennt. Über diesem Gefäß ist ein Sieb angebracht, auf das das Räucherwerk aufgelegt wird.

Räuchern mit Räucherbündeln

Das sind getrocknete Kräuter, die zu einem Bündel zusammengeschnürt sind. Sie werden leicht an einer Seite angezündet. Dann kann man mit dem Räucherbündel in der Hand durch die ganze Wohnung gehen und alles ausräuchern. Nach Gebrauch in einer feuerfesten Schale mit etwas Sand ausdrücken. Räucherbündel lassen sich immer wieder verwenden. Meist wird der weiße Salbei verwendet.

Räuchern mit Räucherstäbchen

Eine sehr einfache Methode und es gibt eine große Auswahl. Entweder du hälst das Räucherstäbchen in der Hand und gehst durch die Wohnung oder du steckst sie in einen Räucherstäbchenhalter. Einfach an der Spitze angezünden und so lange glühen gelassen, bis sie aufgebraucht sind. Hier kannst du wählen, welcher Duft dir gefällt, meist riecht das Räucherstäbchen auch schon ohne anzünden

Hier eine Auswahl von Räucherstoffen, für die Rauhnächte eignet sich Weihrauch oder Salbei. Du solltest dich aber auf deine Intuition verlassen : )

Salbei – hat eine sehr starke feinstoffliche Reinigungskraft

Kampfer – löscht alte Informationen

Wacholder – vertreibt negative Energien

Myrrhe – desinfiziert, klärt, beruhigt

Lavendel – desinfiziert, klärt, beruhigt

Weihrauch  – erhöht die Energie, bringt Segen

Engelwurz (Angelikawurzel) – erhöht die Schwingung

Paolo Santo Reinigung, Schutz vor negativen Energien, spirituelles Wachstum

 

Bevor du mit dem räuchern beginnst, solltest du deine Räume aufräumen und putzen, um alles in einen ordentlichen Zustand zu bringen. Dann überlege dir, welche Räucherstoffe du verwenden möchtest. Gehe von Raum zu Raum und beachte, dass räuchern gegen den Uhrzeigersinn läuft. Die Fenster und Türen lässt du während des Räucherns geschlossen. Wenn du möchtest, kannst du das Räuchergefäß dabei in Form einer harmonischen, liegenden Acht bewegen.

Der Rauch sollte dabei im Raum stehen und einwirken. Der Rauch darf beim Reinigen auch richtig aufgehen. Gerade, wenn man das erste Mal räuchert, kann es sehr intensiv sein.

Danach gut lüften : ))

Oft ist es schön, auch selbst etwas zur eigenen Reinigung zu tun, wenn du deine Räume geklärt hast. Vielleicht eine Dusche mit Salzpeeling, eine Badewanne mit Meersalz. Oder du stellst dir vor unter einer Lichtdusche zu stehen, die alle Energien aus deinem Körper und deinem Energiefeld heraus löst, die dir nicht mehr dienlich sind. Spüre nach, wie anders du dich fühlst und wie deine geklärte, saubere Umgebung auf dich wirkt. Viel Freude dabei!

 

Du möchtest mehr Inspirationen, Übungen, Channelings, besondere Angebote? Sei bei meinem Newsletter dabei!



Anmelden Abmelden

Kommentar schreiben

Kommentare: 0